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Die einfache und schnelle Hilfe bei Überschuldung

Kleinkredite: Schnäppchen oder Schuldenfalle?

Die große Mehrheit aller Ratenkredite in Deutschland sind Kleinkredite. Banken und private Anbieter locken mit Verträgen, die man schnell und unkompliziert abschließen kann. Doch eignen sich Kleinkredite auch für eine Umschuldung langfristiger Schulden? Wir erklären Ihnen, wofür Kleinkredite gut sind und wann Sie besser Abstand davon nehmen sollten.

Was ist ein Kleinkredit?

Die Höhe eines Kleinkredits ist nicht festgeschrieben. In der Regel bewegt sich dieser in einem Rahmen zwischen 500 und 2.000 Euro, z. B. für Reisen oder neue Haushaltsgeräte. Für größere Anschaffungen wie z. B. ein neues Auto werden Kleinkredite bis zu 10.000 Euro gewährt. Das Besondere an Kleinkrediten ist, dass sie meist nicht zweckgebunden sind. Man kann also selbst bestimmen, wofür man das Geld einsetzen möchte. 

Darüber hinaus bieten Kleinkredite eine große Freiheit, was die Höhe der Kreditsumme und die zu zahlenden Raten sowie die Laufzeit angeht. Was ebenfalls auf den ersten Blick attraktiv ist: Einige Kreditgeber fordern keine Sicherheiten oder Bürgschaften, Ausnahme sind hier KFZ-Finanzierungen, bei dem Kleinkredit handelt es sich also um einen Blankokredit.

Was Kleinkredite nicht von anderen Krediten unterscheidet: Auch hier prüft der Kreditgeber die Zahlungsfähigkeit (Bonität) des Kreditnehmers. Dieser muss evtl. angeben, wie hoch seine monatlichen Einkünfte sind oder ob er bereits andere Schulden aufgenommen hat. Ebenso überprüft wird der SCHUFA-Eintrag des Kreditnehmers. Am Ende der Prüfung legt der Kreditgeber fest, wie hoch die sogenannte Ausfallwahrscheinlichkeit in Prozentpunkten ist. Je höher dieser Wert ist, desto größer auch die Gefahr, dass der Kreditnehmer innerhalb der Laufzeit nicht mehr zahlen könnte.

Das Ergebnis dieser Bonitätsprüfung ist für Sie entscheidend, denn die Höhe der Zinsen richtet sich unter anderem danach, wie hoch die errechnete Ausfallwahrscheinlichkeit ist. Je höher also dieser Wert ist, desto mehr Zinsen müssen Sie auch bezahlen. Zurzeit liegt der Zinssatz von Kleinkrediten zwischen 4 und 6 Prozentpunkten. Damit ist er teurer als ein langfristiger Kredit, wie zum Beispiel ein Baukredit – aber günstiger als ein Dispositionskredit, bei dem man mit Zinsen über 10 Prozentpunkten rechnen muss.

Wofür eignen sich Kleinkredite?

Wie der Name schon sagt, eignen sich Kleinkredite für kleinere Anschaffungen (Reise, Motorrad oder neue Waschmaschine), die man in niedrigen Raten über mehrere Monate, auch mehreren Jahren, zurückzahlt. Kleinkredite machen dann Sinn, wenn Sie genau wissen, wie viel Geld Sie für wie lange brauchen – und wann Sie alle Raten zurückgezahlt haben.

Ein Beispiel: Sie nehmen einen Kleinkredit für einen Sommerurlaub in Griechenland. Heute können Sie den Betrag von 720 Euro nicht sofort bezahlen, möchten ihn aber in den nächsten 12 Monaten in Raten von monatlich 60 Euro (plus Zinsen + weitere Gebühren!) begleichen. Bis dahin steht der nächste Sommerurlaub an.

Die meisten Kleinkredite erlauben es, dass Sie den gesamten Betrag schneller zurückzahlen können, etwa durch Erhöhung der monatlichen Raten. Auch können Sie die Laufzeit verlängern, in dem Sie die monatlichen Raten senken – bedenken Sie nur, dass Sie dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch mehr Zinsen zahlen müssen.

Für den Abbau von Schulden eignet sich ein Kleinkredit grundsätzlich nicht. Ganz im Gegenteil: Wenn man nicht aufpasst, kann ein Kleinkredit einen noch tiefer in die Schuldenfalle ziehen. Falls es doch einmal dazu gekommen ist, können Sie sich an easyhelp Deutschland wenden. Der Dienstleister ist darauf spezialisiert, Menschen zu helfen, wieder auf sicheren finanziellen Füßen zu stehen.

Umschuldung mit Kleinkrediten?

Sie wollen einen Kleinkredit nutzen, um alte Schulden loszuwerden? Hier sollten Sie sehr vorsichtig sein! Es gibt eine einfache Regel: Versuchen Sie nicht, lang laufende Kredite mit hohen Summen durch viele kurzfristig laufende Kleinkredite auszugleichen. Eine Umschuldung funktioniert nur dann, wenn Sie alte Kredite durch neue ersetzen, die ähnliche Laufzeiten und zugleich günstigere Konditionen haben.

Ein weiteres Beispiel:
Sie haben Ihr Girokonto mit 500 Euro überzogen und beanspruchen dadurch einen Dispositionskredit von der Bank. Dieser hat einen Zinssatz von 12 %. Sie wissen, dass Sie diesen Betrag innerhalb der nächsten sechs Monate nicht zurückzahlen können. Sie informieren sich bei Ihrer Bank und finden einen Kleinkredit mit 6 % Zinsen über eine Laufzeit von sechs Monaten.

In diesem Fall nehmen Sie den wesentlich günstigeren Kleinkredit in Anspruch, anstatt den teuren Dispositionskredit auszureizen. easyhelp Deutschland informiert Sie darüber, wann eine Umschuldung sinnvoll ist und wie Sie diese am besten vornehmen können.

Worauf Sie achten müssen, bevor Sie einen Kleinkredit abschließen:

  • Stellen Sie sich zuvor folgende Fragen: Was möchte ich mir anschaffen? Wie viel Geld brauche ich dafür? Wie viel Geld kann ich monatlich als Raten zurückzahlen? Wie lange möchte ich den Kredit in Anspruch nehmen? Gehen Sie erst dann auf die Suche nach einem geeigneten Kredit.

Tipp: Legen Sie sich ein Haushaltsbuch an, in dem Sie alle Ausgaben und Einnahmen auflisten, um zu wissen, ob und wie viel jeden Monat für ein Kleinkredit übrig bleibt.

  • Vergleichen Sie mehrere Kreditanbieter. Sie sollten auf keinen Fall den ersten Kredit nehmen, den Sie finden können. Nehmen Sie sich die Zeit, um mehrere Angebote einzuholen. Beachten Sie, dass der angegebene Zinssatz nach der Bonitätsprüfung noch höher ausfallen kann.

Tipp: Lesen Sie sich Bewertungen über verschiedene Kreditanbieter im Internet durch, geeignet sind außerdem Online-Vergleichsportale.

5 Situationen, in denen Kleinkredite teuer werden

“Kleinkredit trotz negativer SCHUFA oder Arbeitslosigkeit” – manche Kleinkredite sehen auf den ersten Blick sehr verlockend aus. Sie sollten aber wissen, dass Kredite umso teurer werden, je unsicherer die Lebenssituation ist, in der Sie sich gerade befinden. Nehmen wir die folgenden 5 Situationen kurz unter die Lupe:

1. Arbeitslosigkeit

Sie erhalten zwar ein regelmäßiges Einkommen vom Arbeitsamt oder Jobcenter, allerdings reicht dieses in den meisten Fällen gerade zum Leben. Von einer Bank werden Sie bei Arbeitslosigkeit keinen Kredit erhalten.

2. Lohn- oder Gehaltspfändung

Bei einer Lohn- bzw. Gehaltspfändung haben Sie zwar ein geregeltes Einkommen, allerdings geht ein bestimmter Teil Ihres Gehalts am Ende des Monats direkt an die Gläubiger, denen Sie Geld schulden. Unter diesen Umständen ist es sehr schwer, einen Kredit zu erhalten, gerade, weil die Lohnpfändung in der SCHUFA vermerkt wird. Es gibt vielleicht Banken, die Ihnen in dieser Situation noch Kleinkredite gewähren, allerdings werden auch hier überdurchschnittlich hohe Zinsen verlangt.

3. Negativer SCHUFA-Eintrag

Banken stellen vor Kreditvergabe eine Anfrage an die SCHUFA. Bei negativem SCHUFA-Eintrag (z. B. wegen eines gerichtlichen Mahnverfahrens) gewähren viele Banken keinen Kleinkredit. Wenn es doch Angebote gibt, müssen sich Kreditnehmer auch hier auf höhere Zinssätze einstellen. Bei negativer SCHUFA und Arbeitslosigkeit wird es sehr schwer von der Bank einen Kleinkredit zu erhalten. (Mehr Informationen zum Thema SCHUFA und wie Sie negative Einträge löschen lassen können.

Ausländische Banken (vor allem aus der Schweiz) werben meist damit, dass Sie Kredite auch ohne SCHUFA-Auskunft vergeben. Auf der anderen Seite werden diese Banken trotzdem Ihre persönlichen Finanzen überprüfen, z. B. ob Sie bereits Schulden haben, wie viel Sie verdienen oder wie hoch Ihr Vermögen ist.

4. Überschuldung

Man spricht von Überschuldung, wenn jemand seine Schulden mit dem vorhandenen Einkommen nicht mehr zurückzahlen kann – auch nicht, wenn er alles verkaufen würde, was er besitzt. Selbst mit günstigen Zinsen und niedrigen Gebühren kann die Aufnahme eines Kleinkredits nicht mehr helfen. Gerade, wenn es sich um eine Schuldensumme handelt, die über den Rahmen eines Kleinkredits hinausgeht, muss man zu anderen Maßnahmen greifen. Lösungen bietet die Schuldensanierung oder eine Umschuldung. easyhelp Deutschland informiert Sie darüber, welche Schritte aus der Überschuldung in Ihrer Situation Sinn machen.

5. Privatinsolvenz

Wenn es keine andere Möglichkeiten mehr gibt, aus der Überschuldung herauszukommen, kann man in Deutschland Privatinsolvenz anmelden. In dieser Zeit müssen Sie sich sechs Jahre lang strengen Regeln unterwerfen – darunter fällt auch, dass Sie keine neuen Schulden und daher auch keinen Kleinkredit aufnehmen können. Jeder, der sich nicht daran hält, riskiert seine Restschuldbefreiung.

Kleinkredite – ein Fazit

Für eine kurze Zeit können Kleinkredite finanzielle Engpässe gut überbrücken. Vorausgesetzt, man plant vorher genau, wofür der Kredit eingesetzt werden soll und wann das Geld in welcher Höhe wieder zurückgezahlt wird. Umschuldungen machen nur in sehr kleinem Rahmen Sinn, zum Beispiel für die Ablösung teurer Dispokredite – bei langfristigen Krediten mit hohen Summen jedoch nicht. Es gibt viele Gründe, warum Anbieter von Kleinkrediten von ihren anfänglich niedrigen Zinsen abweichen und die Kostenschraube nach oben drehen – hier sollten Sie sehr aufpassen.

Schulden wachsen Ihnen über den Kopf? Dann zögern Sie nicht länger und melden sich bei easyhelp Deutschland. Sie haben schon vielen Menschen geholfen, wieder auf sicheren finanziellen Füßen zu stehen. 

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